AKTUELLES

Liebe Kunden,

 

bitte beachten Sie, dass wir vom 22. Januar bis einschließlich des 07. Februars in den Betriebsferien sind. Alle Bestellungen, die bis zum 15.01.18 eingehen, werden noch bis zum 20. Januar ausgeliefert. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

 

Ihr LandHOLZ-Team


 

KOSTENLOSE LIEFERUNG

 

Wir liefern in Bad Sassendorf +15 km kostenlos ab einer Menge von 2 Netzen (3,2 SRM).

 


WALDWISSEN UND KLEINE HOLZKUNDE

 

Brennholz - der arme Wald?!

 

 

Bei einem Spaziergang durch unsere Wälder, mag der ein oder andere vielleicht wehmütig der Tatsache gegenüber stehen, dass fast jeder Baum früher oder später geschlagen wird, um zu Möbeln, Papier, Holzkohle, Gebrauchsartikeln oder eben Brennholz verarbeitet zu werden. Jedoch gehört zum Erhalt des Waldes eben auch die Pflege und die damit verbundene Durchforstung von Beständen. Auf undurchforsteten Flächen überlässt man es dem Zufall welcher Baum wie wächst. Die Dichte von Nachbarbäumen ist in der Regel hoch, jeder kämpft um ausreichend Licht an seiner Krone und  möchte im Wurzelwerk so viel Wasser wie möglich ergattern. Durch eben diesen Druck an Konkurrenz sterben viele Bäume einfach ab oder verkümmern im Schatten der Stärkeren. „Macht nichts“, könnte man meinen. Falsch, denn so entstehen unter Umständen keine gleichmäßigen Bestände, die einen eigenen Schutzmechanismus entwickeln. Ein flächendeckender, gleichmäßiger Wald, wo fast jeder Baum genug Licht erringt, genug Wasser speichert, um seine Wurzeln möglichst tief zu verankern, ist widerstandsfähiger. Geschützt vor Sturm, immer noch ausreichend versorgt bei anhaltender Trockenheit und stark genug um Schneedruck auszuhalten oder abbrechende Äste zu kompensieren. Durchforstungsmaßnahmen beeinflussen daher auch die Holzqualitäten, der Wald wird widerstandsfähiger und die Verwendungsmöglichkeit des Holzes werden gesteigert.

 

Kaminholz ist ökologisch sehr wertvoll, da es ein nachwachsender, CO2 neutraler Rohstoff ist und damit eine klare Alternative zu fossilen Energieträgern darstellt. Ein einziger Schüttraummeter, an der Luft getrocknetes Laubholz, ersetzt über 200 Liter Heizöl. Daher legen wir, das LandHOLZ Team, besonderen Wert darauf unser Holz an der Luft zu trocknen und somit Energie einzusparen. An den aktuellen Heizölpreisen gemessen, kostet aus Holz gewonnene Energie satte 50 Prozent weniger als Heizöl.

 

Nicht nur auf lange Sicht, ein großes Einsparpotenzial!

 

Buchdrucker und Kupferstecher – ein neuer Ausbildungsberuf?"

 

 

Viele Menschen werden noch nie etwas von ihm gehört haben, aber Waldbesitzern graut es vor ihm. Klein aber oho - der Borkenkäfer.

 

Ein kleiner Waldbewohner, dennoch sehr ernst zu nehmen, denn er bedroht unsere Wälder. Ein trockenes Frühjahr und ein warmer Sommer lassen die Borkenkäferpopulationen explodieren. Er befällt ausschließlich Fichtenbestände und ist bereits ab Mitte April im Anflug. Er befällt bereits geschwächte, noch stehende Bäume oder nistet sich in frisch geschlagenes, liegendes Holz ein. Der perfekte Platz um seine Eier abzulegen. Der Käfer- und Larvenfraß unterbricht den Saftstrom in den Fichten, so dass diese aufgrund von Nährstoffmangel in Kürze absterben. Sobald sich der Borkenkäfer niedergelassen hat, besteht Gefahr in Verzug. Übermässig austretender Harz und sich verfärbende, braun werdene Baumkronen können ein erstes Anzeichen sein. Sobald Lochfrass, ähnlich wie beim Holzwurm, mit braunem Bohrmehl am Baumstamm zu erkennen ist, ist der Baum nicht mehr zu retten und die Nachbarbäume in akuter Gefahr. Unter der Rinde kommt das ganze Ausmaß der Katastrophe zum Vorschein. Regelrechte Furchen, sog. Muttergänge, fressen die weiblichen Schädlinge in das Fichtenholz um ihre Eier abzulegen.

 

Wird der Befall entdeckt, müssen sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden, da sonst der komplette Bestand befallen zu werden droht. Die befallenen Bäume müssen nicht nur sofort gefällt, sondern das geschlagene Holz so schnell wie möglich aus dem Wald abgefahren werden. Durch das Schlagen der befallenen Bäume ensteht im Fichtenbestand ein sog. "Käferloch". Prävention und saubere Waldwirtschaft helfen die Fichtenbestände gesund und stabil zu halten.

 

 

 

"Wo gehobelt wird, da fallen Späne"

Wenn man eine Maßnahme durchführt, muss man auch die unangenehmen Begleiterscheinungen ertragen. So würde man das alte Sprichwort wohl normalerweise erklären. Uns, dem LandHOLZ-Team, kommt dieses Sprichwort allerdings gerade recht. Bei uns fallen täglich sehr viele Späne an, die wir jedoch als sehr "willkommene Begleiterscheinung" betrachten. Die Holzspäne liefern uns wertvolle Energie , die wir in keinem Fall vergeuden wollen. Die Späne die beim Spalten des Brennholzes anfallen, werden unterirdisch mithilfe eines Rohres abgesaugt und in einen extra dafür geschaffenen Raum befördert. Die Späne bringen wir dann in unsere hauseigene Hackschnitzelanlage, mit der wir Haus und Hof beheizen und über die sogar unsere Warmwasserbereitung läuft.

 

Das nennen wir den perfekten Synnergieeffekt!

Sägespäne die beim Holzspalten anfallen

"Astrein"

 

Diesen Begriff benutzen wir umgangssprachlich, wenn wir zum Ausdruck bringen möchten, dass alles in Ordnung ist.

Aber woher kommt dieser Begriff?

 

Er entstand zu Beginn der industriellen Möbelproduktion. Aufgrund der industriellen Fertigung wird heute meistens nicht mehr darauf geachtet, ob das Brett Asteinschlüsse hat oder nicht. Ein guter Schreiner hingegen wird sehr wohl bei seinen angefertigten Stücken Wert darauf legen, ob ein Brett oder Stück Holz "astrein" ist und damit als stabiler, wertvoller, und im Auge mancher Betrachter sicherlich als schöner gilt. Äste die an den Seiten eines Baumes wachsen werden in der Holzindustrie als störend empfunden, ein Baumstamm der ohne Seitenäste in die Höhe wächst ist gewollt und automatisch wertvoller.

astreiner Buchenstamm